Hinweis zur UPD

Im Rahmen eines europaweiten Vergabeverfahrens im Jahr 2015 wurde die Umsetzung des gesetzlichen Beratungsauftrags zur unabhängigen Patientenberatung neu ausgeschrieben. Dabei wurde der von gemeinnützigen Patientenverbänden getragene Beratungsverbund der UPD zum 1. Januar 2016 durch ein kassen- und pharmanahes Unternehmen abgelöst, das gewinnorientiert arbeitet und einen großen Teil seiner Gewinne mit dem Betrieb von Call-Centern für Krankenkassen erwirtschaftet. Der neue Anbieter steht folglich in einem wirtschaftlichen Abhängigkeitsverhältnis zu den Akteuren, mit denen Ratsuchende der UPD häufig im Konflikt stehen. Kritiker werfen den Verantwortlichen des Vergabeverfahrens vor, dass die im Gesetz vorgeschriebene Unabhängigkeit der Patientenberatung somit nicht mehr gegeben ist. Logo, Markenname, Telefonnummern und URLs wurden weitestgehend übernommen, so dass der Wechsel für Ratsuchende auf den ersten Blick nicht erkennbar ist.

Hintergründe zur UPD-Vergabe

Kritiker der Vergabeentscheidung haben auf einer kleinen Website eine Chronik der Medienberichte und Stellungnahmen zusammengestellt.

Website der "neuen" UPD

Mit dem Betreiberwechsel der UPD wurde auch die Internetpräsens erneuert. Hier geht es zur Website der "neuen" UPD unter Trägerschaft der Sanvartis GmbH.